Marburgs Chöre schenken ihrer Stadt fünf neue Marburg-Lieder
Marburgs Chöre schenken ihrer Stadt fünf neue Marburg-Lieder

Marburgs Chöre schenken ihrer Stadt fünf neue Marburg-Lieder

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies hieß alle Interessierten zum Event „Marburg singt!“ auf dem Marktplatz willkommen.

Foto: Beatrix Achinger, i.A.d. Stadt Marburg

(PM) Marburg hat seinen 800. Stadtgeburtstag am Samstag mit einem Tag der Chöre gefeiert. Den ganzen Tag über und bis in die Nacht erklangen zum Stadtjubiläum quer durch die Stadt die Melodien von insgesamt 19 Marburger Chören. Zu einem der Höhepunkte begrüßte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies am Mittag die Aktiven und die Besucher*innen beim „Marburg singt!“ auf dem Marktplatz im Herzen der Stadt. Das Besondere: Die Chöre brachten als Geschenk für Marburg gleich fünf neue Geburtstagständchen mit.

Und diese neuen Lieder durfte Marburgs Oberbürgermeister nach dem Vortrag gleich auch symbolisch auf einer Marburg800-Rolle entgegennehmen. Eigens komponiert und einstudiert von hiesigen Chorleiterinnen und -leitern bildeten sie das „Sahnestück des Marktplatzkonzertes“, freute sich Spies. Ein Marburg800-Projektchor hatte extra für den Tag der Chöre zusammen geprobt, um feierlich, romantisch, liebevoll und ironisch zum Stadtjubiläum beizutragen.

Mit „Eine Prise weite Welt“ von Jean Kleeb traf auf dem Marktplatz brasilianischer Rhythmus auf Marburger Fachwerk, beim „Marburg-Song“ von Klaudia Hebbelmann erlebte die Stadt ein vielstimmiges Marburg-Porträt mit Swing und Pop. „Marburg – so alt und doch so jung“ von Anselm Richter ergänzte gelungen als klassisch inspirierter Geburtstags-Kanon das Programm und mit „Mein Marburg, Du tust mir so gut“ von Uwe Henkhaus wurde das alte Volkslied neu gesungen und getextet.  „Oh mein Marburg“ von Gerd Schiebl zur Ballade von Mackie Messer sorgte zur Freude des Publikums schließlich beim Tag der Chöre auch für eine liebevoll-kritische Sicht auf Marburger Phänomene.

Zuvor waren die Marburger Ensembles bereits an fünf „Sing-Orten“ in der Oberstadt aufgetreten, am Abend folgte die „Marburger Chor-Nacht“ in der Lutherischen Pfarrkirche, dem Ort der Ersterwähnung von Marburg als Stadt.

„Singen und Marburg zum Klingen bringen, das macht Mut“, so Almuth Westecker vom Projektteam des Tages zum Anliegen der Chöre. „Dieser Tag zeigt uns allen das überwältigende Engagement der Marburger Chöre mit Herz, Verstand und ihrer Liebe zur Musik“, bedankte sich Kulturdezernent Spies. Musik und das Mitsingen seien eine Ermutigung auch in schweren Zeiten. „Umso mehr freue ich mich, dass aus der Coronakrise das Netzwerk des Vereins ,Chöre Kultur Marburg´ mit dem Probenort Chöre Kultur Haus hervorgegangen ist und wir dazu als Stadt unseren Beitrag leisten konnten“, so Marburgs Oberbürgermeister. 

Festlich und ausgelassen feierten die Sängerinnen und Sänger die Chor-Stadt Marburg800 und ihre musikalische Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Unterstützung für den Tag kam vom Stadtjubiläum Marburg800 und vom Stadtmarketing Marburg, so dass der Tag der Chöre in den beliebten Elisabethmarkt eingebunden werden konnte.

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